Dun & Bradstreet

Die große Depression um 1837 ließ viele Geschäfte und sogar Banken fallieren. Die Einwohnerzahl der USA betrug 17 Millionen Bürger. 600 Banken machten Pleite. Die USA war im Werden. Westlich des Mississippi-Flusses gab es damals nur drei Bundesstaaten. Kalifornien war erst "entdeckt" und es lebten dort ca. 350 Siedler. Der Osten war das Zentrum der Wirtschaft, insbesondere New York und Chicago. Im Süden wurde hauptsächlich Baumwolle angebaut und verarbeitet. Im mittleren Westen wuchs das Getreide. Die Industrie siedelte sich im Osten an. Die großen Entfernungen erforderten großes Vertrauen, wenn Ware im Westen bei Lieferanten im Osten bestellt wurde. Dieses Vertrauen wurde des Öfteren missbraucht. Nach der Depression in 1841 wuchs die Wirtschaft rasch. Informationen über Zahlungsfähigkeit waren noch nicht gang und gäbe. Deshalb gründete Lewis Tappan in N.Y. die "Mercantile Agency".

Zur Geschichte von Dun & Bradsteet

1849 gründete John M. Bradstreet eine Firma mit seinem Namen. Bei Dun & Bradstreet waren insgesamt vier (4) wichtige Personen: nämlich wirkliche Präsidenten der USA, Mitarbeiter. Lincoln, Grant, Cleveland and McKinley.
 
1857 führte Bradstreet das Rating ein. Es wurde ein Buch veröffentlicht, das auf 110 Seiten die Namen von 17.100 Personen vermerkte.
 
1859 veröffentlichte R.G. Dun & Co. - der Nachfolger von Tappan - ein Kreditbuch mit schon 590 Seiten und 20.268 Firmennamen.
 
1872 Gründung des ersten Auskunftskontrollbüros in Frankfurt am Main durch Wilhelm Schimmelpfeng mit Niederlassung in Berlin.
 
1886 überschreitet das Archiv in USA bereits die Millionengrenze. Man schließt einen Freundschaftsvertrag mit der Auskunftei W. Schimmelpfeng in Deutschland: Dun liefert alle Daten aus den USA, Schimmelpfeng liefert alle Daten aus Europa.
 
1937 übernimmt Schimmelpfeng die deutsche Tochter der R.G. Dun & Co.
 
1939 fusioniert Bradstreet mit Dun & Co. zu Dun & Bradstreet.
 
1940 werden bereits 2.2 Millionen Firmen im Archiv gespeichert.
 
1949 wird die deutsche Dun-Europa GmbH gegründet, bald der Firmensitz nach Frankfurt verlegt.
 
1958 wird ein firmeneigenes Netzwerk von 16.000 Meilen installiert.
 
1959 wird der erste Buchband mit den Million-Dollar-Companies veröffentlicht (Firmen mit 1 Million Nettoertrag)
 
1960 wird die deutsche Tochter in Dun & Bradstreet GmbH geführt.
 
1962 führt Dun & Bradstreet ein eigenes Nummernsystem ein, um die vielen gleichnamigen Firmen auseinanderhalten zu können. D-U-N-S® Nummer heißt sie und wird bald von den großen Firmen in aller Welt übernommen! (IBM, XEROX, GM u.a.)
 
1970 wird eine Risiko-Skala zur schnellen Beurteilung der Kunden eingeführt (DUNSCORE, Skala von 0-100).
 
1975 werden alle Büros mit dem Datennetz verbunden.
 
1984 fusioniert Schimmelpfeng mit Dun & Bradstreet. Schimmelpfeng wird vollelektronisch ausgestattet und ist online mit D&B in der ganzen Welt verbunden: DUNSNET.
 
Quelle: Dun & Bradstreet Deutschland GmbH
 

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